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	<title>Alles Buch [dreizehen]</title>
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	<description>Projektblog zur Vortragsreihe.</description>
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		<title>Es geht in die nächste Runde</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 16:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir bereiten uns ja schon länger auf die neue Ausgabe der Vortragsreihe vor &#8211; und nun startet Alles Buch 14 mit einem eigenen Wiki (erstmal nur Zugriff für registrierte Nutzer, wer glaubt, ein Interesse zu haben, melde ich bei mir). Wegen dieser Zugriffsrechts-Struktur habe ich mal wieder meine Grundkenntnisse in PHP auffrischen dürfen, denn wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir bereiten uns ja schon länger auf die neue Ausgabe der Vortragsreihe vor &#8211; und nun startet Alles Buch 14 mit einem eigenen <a href="http://wp1120584.wp165.webpack.hosteurope.de/mediawiki-1.15.2/index.php/Hauptseite">Wiki</a> (erstmal nur Zugriff für registrierte Nutzer, wer glaubt, ein Interesse zu haben, melde ich bei mir). Wegen dieser Zugriffsrechts-Struktur habe ich mal wieder meine Grundkenntnisse in PHP auffrischen dürfen, denn wirklich geeignet ist <a href="http://www.mediawiki.org/">MediaWiki</a> nicht für nicht-öffentliche Wikis. Ich hoffe, mit genügend allgemeinem Content im Wiki können wir auch den Organisatoren, die uns nachfolgen (die Zyklen werden dank Bachelor kürzer) einen Dienst erweisen und alles zentral sammeln.</p>
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		<title>Umfragehinweis: Wissenschaftliches Arbeiten mit Online-Quellen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 20:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es folgt ein Hinweis auf ein aktuelles Umfrageprojekt der Erlanger Buchwissenschaft und dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin:
Wir möchten Sie bitten, an der Umfrage „Ermittlung typischer Nutzerprofile einer online verfügbaren Buchgeschichte“ teilzunehmen. Sie dient dazu, Erkenntnisse für das Projekt „Eine digitale Geschichte des Buches“ zu gewinnen.
Die Erlanger Buchwissenschaft konzipiert in Kooperation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es folgt ein Hinweis auf ein aktuelles Umfrageprojekt der Erlanger Buchwissenschaft und dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin:</em></p>
<p>Wir möchten Sie bitten, an der Umfrage „Ermittlung typischer Nutzerprofile einer online verfügbaren Buchgeschichte“ teilzunehmen. Sie dient dazu, Erkenntnisse für das Projekt <strong>„Eine digitale Geschichte des Buches“</strong> zu gewinnen.<br />
Die Erlanger Buchwissenschaft konzipiert in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek München und der Fachinformationsplattform b2i eine Geschichte des Buches, die gezielt die Möglichkeiten des Internets einbezieht. Diese Form der Buchgeschichte ist daher nicht linear aufgebaut, sondern arbeitet mit vier thematischen Schwerpunkten. Die Hypertextstruktur bietet Verknüpfungen inhaltlicher wie zeitlicher Art und kann multimediale Elemente einbeziehen. Dadurch ist ein Einblick in das gesamte Buchsystem ab Erfindung des Buchdrucks möglich.<br />
Eine digitale Buchgeschichte in dieser Form gibt es noch nicht. Damit sie bestmöglich die Bedürfnisse potentieller Nutzer erfüllt, werden wir Ihnen Fragen zu Ihrem Nutzungsverhalten beim wissenschaftlichen Arbeiten im Internet stellen und fragen, welche Inhalte und Funktionen Ihnen bei Onlinequellen wichtig sind. Der folgende Fragebogen wurde vom Lehrstuhl für Buchwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin erstellt.</p>
<p>Die Umfrage ist bis zum 31. März 2010 unter folgendem Link abrufbar: <a href="http://tiger.ibi.hu-berlin.de/digibuch/">http://tiger.ibi.hu-berlin.de/digibuch/</a></p>
<p><a href="http://tiger.ibi.hu-berlin.de/digibuch/"></a><br />
Unter allen Teilnehmern verlosen wir zehn <strong>Amazon-Gutscheine im Wert von je 20 Euro</strong>. Hinterlassen Sie uns dazu bitte Ihre eMail-Adresse. Selbstverständlich werden alle Ihre Daten anonym behandelt.<br />
Um eine möglichst breite Streuung zu erhalten, wird die Umfrage über verschiedenste Netzwerke verteilt. Sich daraus ergebende Doppeltsendungen bitten wir zu entschuldigen.<br />
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!</p>
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		<title>Abschluss der Vortragsreihe</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 00:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits am 25.1. hörten wir den letzten Vortrag von &#8220;Alles Buch 13&#8243;. Vergangenen Montag schrieben wir dann die Klausur, einen Essay zu einer mir wieder entfallenen Frage, die darauf hinauslief, wie die Digitalisierung das Kommunikationsverhalten von Anbietern und Nutzern verändere. Auf die Auswertung sind wir schon gespannt &#8211; und begeben uns nun langsam in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits am 25.1. hörten wir den letzten Vortrag von &#8220;Alles Buch 13&#8243;. Vergangenen Montag schrieben wir dann die Klausur, einen Essay zu einer mir wieder entfallenen Frage, die darauf hinauslief, wie die Digitalisierung das Kommunikationsverhalten von Anbietern und Nutzern verändere. Auf die Auswertung sind wir schon gespannt &#8211; und begeben uns nun langsam in die Planungsphase für &#8220;Alles Buch 14&#8243;. Das Thema steht noch nicht genau fest. Neuigkeiten gibt&#8217;s aber wenn dann natürlich zuerst hier.</p>
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		<title>Publizieren, aber wo? Sportberichterstattung in allen Medienkanälen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 20:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[alexander wagner]]></category>
		<category><![CDATA[jacqueline stumpf]]></category>
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		<description><![CDATA[Die diesjährige Vortragsreihe &#8220;Alles Buch 13&#8243; zum Thema Disintermediation bot bisher in zahlreichen Vorträgen einen Einblick in die Auseinandersetzung der Buchverlage und des stationären Buchhandels mit dem „Wandel im Handel“. Über das Thema „Publizieren, aber wo? Sportberichterstattung in allen Medienkanälen“ zeigte Alexander Wagner, Redaktionsleiter von kicker.online, in seinem Vortrag nun auch die multimedialen Perspektiven eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährige Vortragsreihe &#8220;Alles Buch 13&#8243; zum Thema Disintermediation bot bisher in zahlreichen Vorträgen einen Einblick in die Auseinandersetzung der Buchverlage und des stationären Buchhandels mit dem „Wandel im Handel“. Über das Thema „Publizieren, aber wo? Sportberichterstattung in allen Medienkanälen“ zeigte Alexander Wagner, Redaktionsleiter von <a href="http://www.kicker.de/">kicker.online</a>, in seinem Vortrag nun auch die multimedialen Perspektiven eines Zeitschriftenverlags auf. Ein Bericht von Jacqueline Stumpf<br />
<span id="more-72"></span></p>
<p>Das Sportmagazin Kicker, mit Hauptsitz in Nürnberg, ist seit seiner Gründung 1920 eine der erfolgreichsten Sportzeitschriften Deutschlands. Mit wöchentlichen Berichten aus den Bereichen Fußball, Handball, Formel 1 und vielen mehr begeistert Kicker über 2,12 Millionen Leser in Deutschland. Doch auch die erfolgreichste Zeitschrift kann dem immer stärker wachsenden Druck der neuen Medien nicht entgehen. Die Kicker-Redaktion betrachtet diese steigende Nachfrage nach alternativen Medien jedoch nicht zwangsweise als Bedrohung, sondern vielmehr als Chance den Kunden und Lesern mit vielfältigen Möglichkeiten entgegen zu kommen. Das Motto lautet „auf allen Kanälen“. Beim Betrachten der Bandbreite der zahlreichen Angebote des Sportmagazins wird das Engagement von Kicker in diesem Bereich deutlich. Das wöchentlich erscheinende Magazin wurde mit der Zeit durch verschiedene Sonderhefte, das Online-Portal kicker.online, das mobile Portal kicker.mobi sowie Video- und Audio-Podcasts erweitert und gestärkt.</p>
<p>Großen Wert legt die kicker.online-Redaktion vor allem auf die Onlinepräsenz ihrer Homepage. Über aktuelle News, Live-Ticker, ein interaktives Managerspiel und zahlreiche Foren und Communities können sich Sport- und Fussballbegeisterte rund um die Uhr mit Informationen zu ihren Lieblingsvereinen versorgen und sich mit anderen Fans austauschen. Das Konzept scheint mit Erfolg aufzugehen. 2009 konnte kicker.online den Marktführer sport1.de überholen und sich somit an die Spitze der deutschen Sportportale absetzen. Mit 1,79 Millionen Usern im Monat sowie rund 600.000 Teilnehmern am Managerspiel und täglich 6.000 neuen Forenbeiträgen war es Kicker möglich sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Dass das Motto „auf allen Kanälen“ beim Kunden anzukommen scheint, zeigen auch die Nutzungsüberschneidungen der regulären Leser und der Online-User. Eine Gesamtleserschaft im Printbereich mit 2,89 Millionen überschneidet sich mit den rund 2,31 Millionen Online-Nutzern; circa 740.000 Kunden bedienen sich beider Medienkanäle.</p>
<p>Die Strategie des Kickers hinter diesem breiten medialen Angebot ist die medienneutrale Datenhaltung. Eine gemeinsame Datenbank für die Print- und die gesonderte Online-Redaktion unter Leitung von Alexander Wagner generiert die Inhalte und stellt sie für alle Medienkanäle bereit. Wie bereits zuvor in Vorträgen unserer diesjährigen AllesBuch-Reihe gehört, legt die Disintermediation oft ein Wegfallen der so genannten „Middlemen“ zugrunde. Die Kicker-Redaktion verzichtet jedoch bewusst auf dieses „Wegfallen“ zugunsten von Qualität ihrer Texte und Informationen. Durch das Bemühen aller und die medienneutrale Datenhaltung beider Redaktionen wird keines der Mitglieder im Workflow entbehrlich.</p>
<p>Das multimediale Angebot des erfolgreichen Sportmagazins beschränkt sich nicht nur auf die Homepage. Seit März 2008 bietet kicker.tv in Kooperation mit Spiegel.tv und Spiegel.online täglich bis zu fünf Videobeiträge zu aktuellen Geschehnissen mit Spielberichterstattungen, Hintergrundinformationen und Expertenanalysen an. Die Downloadzahlen im November 2009 belegen, dass der Videocast mit rund 1,5 Millionen heruntergeladenen Videos im Monat und 40.000 Usern pro Woche positiv bei den Nutzern ankommt. Ein weiteres Angebot umfasst den Audio-Podcast, der in Zusammenarbeit mit der dpa, der Deutschen Presse Agentur, produziert wird. Allerdings weist dieses Format im direkten Vergleich mit dem Videocast einen eher geringen Erfolg auf. Dafür gewinnt das mobile Portal kicker.mobi immer mehr an Popularität. Mit dem Boom der sogenannten Smartphones steigt auch die Nachfrage nach entsprechenden Applikationen und Nutzungsmöglichkeiten. Live-Berichterstattungen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Spielen über iPhone und Co. bringen ganz neue Möglichkeiten, sowohl für die Anbieter als auch für die Nutzer.</p>
<p>Um dieses breite Angebot an Medienformaten auch qualitativ hochwertig umsetzen zu können, stützt sich kicker.online auf diverse Kooperationen. Dies bringt nicht nur höhere Qualität der einzelnen Produkte, sondern auch eine Steigerung der Reichweite und eine stärker ausgeprägte Marktbekanntheit. Über die Kooperationen mit Spiegel.Online und der dpa hinaus arbeitet kicker.online auch mit dem Berliner Fenster, dem Newsservice der Berliner S-Bahnen zusammen. Und auch die Live- und Newsfeeds von Twitter und RSS werden in das multimediale Programm aufgenommen.</p>
<p>Trotz dieser ausgeprägten Konzentration „auf allen Kanälen“ schränkt sich die Kicker-Redaktion in manchen Bereichen dennoch ein. Die sogenannte SEO, die Suchmaschinenoptimierung wird vom Sportmagazin ganz bewusst nicht genutzt. Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es mit entsprechenden Keywords und HTML-Tags die speziell strukturierten Texte für Suchmaschinen attraktiver zu machen, oft zu Ungunsten der Texte selbst. In der Regel ist in diesem Bereich auch eine Zusammenarbeit mit Google unumgänglich. Kicker hat sich von dieser Möglichkeit vorsätzlich distanziert. Es wird mehr Wert auf Qualität und nicht Quantität gelegt. Der Nutzer steht im Mittelpunkt.</p>
<p>So zeigt sich im Fall der Sportzeitschrift Kicker und des Onlineportals kicker.online, dass uns durch das Internet unsagbar viele und vielfältige Möglichkeiten des Publizierens gegeben sind und auch, dass die Nachfrage nach eben diesen stetig steigt. Aber es wird auch deutlich, dass es nicht immer von Vorteil ist, sich auf die multimedialen Formate und Strategien ohne Bedacht zu stürzen. Es gilt: am Zahn der Zeit, gemäß dem Motto von kicker.online „auf allen Kanälen“ zu sein, aber nicht die Kunden und Leser sowie die Qualität des Produktes aus den Augen zu verlieren.</p>
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		<title>Im multimedialen Kinderzimmer</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 23:55:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verlage vor der Herausforderung eines veränderten Mediennutzungsverhaltens. Ein Kommentar von Julia Woitzik
Man hört das Muhen von Kühen, eine fröhliche Melodie, fast möchte man meinen, es handelt sich nicht um um den vorletzten Termin der diesjährigen Vortragsreihe Alles Buch XIII, sondern um einen Kindergeburtstag. Zu Gast ist Linda Ising, die Marketing- und Onlineleiterin des Tessloff Verlags [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verlage vor der Herausforderung eines veränderten Mediennutzungsverhaltens. Ein Kommentar von Julia Woitzik</p>
<p>Man hört das Muhen von Kühen, eine fröhliche Melodie, fast möchte man meinen, es handelt sich nicht um um den vorletzten Termin der diesjährigen Vortragsreihe Alles Buch XIII, sondern um einen Kindergeburtstag. Zu Gast ist Linda Ising, die Marketing- und Onlineleiterin des Tessloff Verlags aus Nürnberg, bekannt für die seit Jahrzehnten erfolgreiche „Was ist Was“-Reihe.  Präsentiert wird ein Ausschnitt aus einem der Hörspiele für die kleineren Was-ist-Was Fans, nur die Spitze des Eisbergs der Was-ist-Was Produktpalette.<br />
<span id="more-68"></span></p>
<p>  Passend zum Untertitel der Vortragsreihe „Wandel im Handel“ wird am Beispiel des Tessloff Verlags deutlich welche Veränderungen den Markt durchziehen und wie man sich diesen Wandel zu Nutzen macht.</p>
<p>   Verlage, besonders Kinderbuchverlage, ständen im Augenblick vor einer großen Herausforderung, so Frau Ising. Das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen habe sich in den letzten Jahren drastisch und rasant verändert. Gab es früher nur Bücher und vielleicht noch das Fernsehen und Schallplatten bzw. Musikkassetten, so haben heutzutage Kinder die Wahl zwischen Büchern, Fernsehen, Audio- und audiovisuellen Medien, Konsolen, Handys, Computern und Internet.</p>
<p>Ein Verlag, der sich bisher auf den Verkauf von Sachbüchern für Kinder verlassen hat, muss also umdenken und sich den Gegebenheiten der Zeit und der sich verändernden Mediennutzung der kleinen Kunden anpassen. Aber obwohl die Auswahl größer ist, ist das Zeitbudget jedoch das gleiche geblieben und es entfällt also weniger Zeit auf jedes einzelne Medium, da im modernen Kinderzimmer alle Medien parallel genutzt werden.</p>
<p>  Besonderer Wert wird bei Tessloff darauf gelegt, dass jedes Medium, das in der Produktpalette einen Platz hat optimal mit seinen Möglichkeiten die Unternehmensphilosophie unterstützt. Das Motto hierbei ist: „Neugierig bleiben“. Speziell auf die Was-ist-Was-Reihe bezogen bedeutet dies eine große Bandbreite an aktuellen Themen zu bieten, den Wissensdurst zu wecken und vor allem Wissen fundiert zu vermitteln, ohne dass der Spaß dabei zu kurz kommt.</p>
<p>   So kann man von Was-ist-Was nicht nur die bekannte über Hundert Bände umfassende Buchreihe erwerben, sondern auch DVDs, Hörspiele, Quizblöcke, Heftchen, Spiele für den Nintendo DS es gibt eine Fernsehserie und auch die Internetseite wasistwas.de ist äußerst beliebt beim Zielpublikum, was Zugriffe und die stetige wachsende Zahl der Mitglieder beweisen.</p>
<p>Die Homepage tritt dabei quasi als Wikipedia für Kinder im Alter von 6-14 auf, da sie ca. 7000 Artikel der Was-ist-Was Redaktion umfasst und laut der Referentin von der Zielgruppe auch gerne als Informationsquelle für Referate etc. genutzt wird.</p>
<p>   Um das Zielpublikum längerfristig an sich zu binden und alle Möglichkeiten des Online-Angebots zu nutzen wurde hierzu ein kostenfreier Online-Club eingerichtet, der wie eine abgespeckte Version von social community Websites wie facebook funktioniert und, was für den Erfolg der Plattform spricht, einen stetigen Anstieg der Mitgliederzahl verbuchen kann. Die jungen Nutzer werden außerdem aktiv ins Unternehmen eingebunden, indem über neue Themen, die aufgelegt werden sollen abgestimmt werden kann und auch Gewinnspiele veranstaltet werden.</p>
<p>   In der veränderten Medienwelt ist besonders auch Intermedialität ein wichtiger Punkt, um die Position am Markt zu halten und Tessloff versucht hier viele Möglichkeiten auszuschöpfen, die die verschiedenen Medien miteinander verbinden und gleichzeitig das Wissen der Kinder vertiefen.</p>
<p>   So soll ab diesem Jahr auf jedem Was-ist-Was Buch ein Hinweis auf den Internetauftritt gedruckt werden und die preisgünstigen Wissensschatz-Heftchen gehen noch einen Schritt weiter, indem sie Internet und gekauftes Heft direkt aufeinander abstimmen. So muss im Heftchen ein Rätsel gelöst, werden mit dessen Lösung daraufhin im Internet Extras und Zusatzmaterial zum Thema, wie Mal-vorlagen und Spiele freigeschaltet werden können.</p>
<p>Hierzu zählt auch die intensive Beschäftigung des Verlags mit Edutainment, also die Verbindung von Wissensvermittlung (Education) und Entertainment, die bei Tessloff in Form von einer Fernsehserie und Spielen für den Nintendo DS realisiert wird. Das Edutainment-Konzept wird vor allem beim Nintendospiel deutlich, das, so Frau Ising, wie ein klassisches Jump &#8216;n&#8217; Run Spiel angelegt ist, gleichzeitig aber auch das Wissen zum gegebenen Thema kindgerecht vermittelt. Auch der multimediale Ansatz wird ausgeschöpft indem durch das Lösen von bestimmten Aufgaben im Internet Extras für das Spiel freigeschaltet werden können.</p>
<p>   Die sehr vielfältige Produktpalette traf bei den Erlanger Studenten trotzdem nicht nur auf Zustimmung, auch wenn sehr wohl verstanden wurde, warum vor allem ein Kinderbuchverlag sich dem veränderten Mediennutzungsverhalten anpassen muss. Die Befürchtung wurde laut, dass Tessloff sich zu sehr auf die neuen Medien konzentriere und vergesse, dass das Hauptgeschäft als Verlag weiterhin bei den Büchern liegen sollte, auch angesichts der stärker werdenden Konkurrenz am Kindersachbuchmarkt. Allerdings erklärte Frau Ising auch, dass nicht jedes Thema sich als Buch eigne, andere jedoch sehr wohl, man sich des Problems aber durchaus bewusst sei, auch aufgrund des sich langsam ausgleichenden Umsatzes von Büchern und neuen Medien im Vergleich. </p>
<p>   Auf die Frage, welche weiteren Entwicklungen zu erwarten seien wurden auch Smartphone-Applications erwähnt, da sich diese Art Handys bei Kindern großer Beliebtheit erfreue und auch schon eine Bibliothek an Apps für Kinder existiere, in die sich Tessloff mit Was-ist-Was gut einfügen würde.</p>
<p>   Dass der Tessloff-Verlag modern denkt wurde während des Vortrags deutlich, jedoch bleibt dem Verlag zu wünschen, dass die ursprüngliche Buchreihe Was-ist-Was weiterhin Erfolge verbuchen kann und als Grundpfeiler des Verlags dient.</p>
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		<title>Linda Ising: Tessloffs multimediales Angebot</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesen Montag war der Nürnberger Tessloff-Verlag zu Gast in Erlangen. Die Marketing- und Onlineleiterin Linda Ising stellte uns die neuesten Produkte und Dienstleistungen der Was-ist-Was-Reihe vor. Ein Bericht folgt in kürze, Bildmaterial gibt&#8217;s schon heute:
 
   
 
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Diesen Montag war der Nürnberger Tessloff-Verlag zu Gast in Erlangen. Die Marketing- und Onlineleiterin Linda Ising stellte uns die neuesten Produkte und Dienstleistungen der <a href="http://www.wasistwas.de/">Was-ist-Was</a>-Reihe vor. Ein Bericht folgt in kürze, Bildmaterial gibt&#8217;s schon heute:</p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5307969"> </a></p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5307973"> <img style="border: 0px none;" src="http://www.23hq.com/23666/5307973_71c09f88dcb92e9817b297b8b88312e0_mblog.jpg" alt="" /></a><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5307969"> <img style="border: 0px none;" src="http://www.23hq.com/23666/5307969_9c364424d879ae4a532348484cd65d61_mblog.jpg" alt="" /></a><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5307973"> </a></div>
<p><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5307969"> </a></div>
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		<title>Das Geschäft mit dem Buch</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 13:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  

Die Multi-Channel-Strategien einer stationären Buchhandlung
Zum neuen Jahr erhielt die Erlanger Buchwissenschaft Besuch aus Nürnberg: Der Filialleiter des Buchhauses Campe Hans Schmidt sowie der stellvertretende Etagenleiter Florian Haas sprachen über thalia.de, die Konkurrenz im Web und die zukünftige Parallelität von stationärem und Versandgeschäft. Ein Bericht von Vanessa Werner

Der Vortrag stand nicht nur im Zeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: left;"><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5280861"> </a><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5280861"> </a></div>
<p style="text-align: center;"><img style="border: 0px none;" src="http://www.23hq.com/23666/5280861_924aa71dd2a454bdebf6167f280eb7b9_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Multi-Channel-Strategien einer stationären Buchhandlung</p>
<p>Zum neuen Jahr erhielt die Erlanger Buchwissenschaft Besuch aus Nürnberg: Der Filialleiter des Buchhauses Campe Hans Schmidt sowie der stellvertretende Etagenleiter Florian Haas sprachen über thalia.de, die Konkurrenz im Web und die zukünftige Parallelität von stationärem und Versandgeschäft. Ein Bericht von Vanessa Werner<br />
<span id="more-62"></span></p>
<p>Der Vortrag stand nicht nur im Zeichen der Eigenwerbung für Thalia, sondern beleuchtete die gegenwärtigen Veränderungen für den stationären Handel und mögliche Lösungswege. Zuerst sprach Schmidt diese allseits bekannten Änderungen an: Der sogenannte „Tante-Emma-Buchladen“ verschwindet aus Konkurrenzdruck und die Online Händler nehmen verstärkt am Buchgeschäft teil.</p>
<p>Der Verkauf verlagert sich also ― wie kann da ein normaler stationärer Handel mithalten? Immerhin sind Bücher die am meisten gekauften Produkte im Internet. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.<br />
Laut Hans Schmidt und Florian Haas heißt die Devise: Den Online-Handel nicht als Bedrohung, sondern als Chance wahrnehmen und nutzen.<br />
Einen Online-Riesen wie Amazon nicht verteufeln, sondern auch von ihm lernen.<br />
Denn das ist die Frage, die sich Schmidt oft stellt: Was macht Amazon so erfolgreich? Welche Bedingungen sorgen für den Kunden dafür, dass der Online-Händler oft attraktiver erscheint als der stationäre Handel?<br />
An diesem Punkt wurde erstmals mit den Studenten diskutiert: „Weil Amazon uns viele Vorteile bietet, die die Internetseite von Thalia nicht schafft“, kam es aus der Menge.<br />
Das gaben die Thalia-Vertreter bereitwillig zu ― sie wiesen aber auch auf Vorteile des eigenen Unternehmens hin, beispielsweise den persönlichen Kontakt mit ausgebildeten Mitarbeitern, welcher beim Online-Riesen ohne Filialen nicht möglich ist.</p>
<p>Der Ausweg aus dem Dilemma sieht für Thalia wie folgt aus: Um sich das Online-Buchgeschäft nicht entgehen zu lassen, wendet man die sogenannte Multi-Channel-Strategie an. Das bedeutet, dass man beide Verkaufskanäle, den stationären und den im Internet, miteinander verknüpft.</p>
<div style="text-align: left;"><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5280864"> </a><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5280864"> </a></div>
<p style="text-align: center;"><img style="border: 0px none;" src="http://www.23hq.com/23666/5280864_9ae0045fb19b7afd63ddfbe5339ed931_standard.jpg" alt="" /></p>
<p>Man kann beispielsweise im Internet das gewünschte Buch bestellen und holt es sich später in der Filiale ab, die man online dafür ausgewählt hat. So hat der Kunde laut Thalia beide Vorteile auf seiner Seite. Florian Haas stellte eindrücklich dar: Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig. Ob man sich das Produkt nach Hause, in den Urlaub oder zu Freunden schicken lässt ― heute sei alles kein Problem mehr.</p>
<p>Für das Unternehmen selbst bietet der Online-Handel einen entscheidenden Vorteil: In Zeiten, in denen der Kunde immer schwerer fassbar und einschätzbar wird, bietet die Multi-Channel-Lösung neue Strategien und Spielarten der Kundengewinnung. Es können dem „gespeicherten Kunden“ persönliche Produktvorschläge gemacht werden. Für Thalia stellt diese Strategie ein „offenes System für alle Lebensstile der Zukunft“ dar.</p>
<p>Doch Schmidt und Haas geben auch zu: Perfekt ist der Internet-Auftritt noch nicht und man arbeitet noch stetig daran, um Schwächen zu verbessern und diesen Vertriebsweg für den Kunden attraktiver zu machen. Und beide freuen sich immer wieder, wenn Kunden auf sie zugehen und sagen: „Ich gehe lieber in euren schönen Laden, da brauche ich die Online-Gutscheine und das Internet gar nicht!“</p>
<div style="text-align: left;"><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5280859"> </a><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5280859"> </a></div>
<p style="text-align: center;"><img style="border: 0px none;" src="http://www.23hq.com/23666/5280859_f29c79a3f6a91093fbbcee1a69cd108b_standard.jpg" alt="" /></p>
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		<title>Wie Copy&amp;Paste den Kopierer ablöst</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 18:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[felix hofmann]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Rieder]]></category>
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		<description><![CDATA[PaperC bietet eine bislang einzigartige Internetplattform zum Arbeiten mit Fachbüchern. PaperC, das sind Gründer und Geschäftsführer Felix Hofmann, zuständig für Strategie und Controlling, Mitgründer und Geschäftsführer Martin Fröhlich, zuständig für Verlagsakquise, Marketing und mediale Aufmerksamkeit, sowie Lukas Rieder, Leiter der IT-Abteilung. Zwei von ihnen, Felix Hofmann und Martin Fröhlich, referierten am 14.12.2009, dem vierten Vortrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paperc.de">PaperC</a> bietet eine bislang einzigartige Internetplattform zum Arbeiten mit Fachbüchern. PaperC, das sind Gründer und Geschäftsführer Felix Hofmann, zuständig für Strategie und Controlling, Mitgründer und Geschäftsführer Martin Fröhlich, zuständig für Verlagsakquise, Marketing und mediale Aufmerksamkeit, sowie Lukas Rieder, Leiter der IT-Abteilung. Zwei von ihnen, Felix Hofmann und Martin Fröhlich, referierten am 14.12.2009, dem vierten Vortrag innerhalb „Alles Buch 13“, über die Idee, die Umsetzung und das Potential ihrer Unternehmung, für die sie 2009 unter anderem mit dem AKEP Award und dem Titel „Start-up des Jahres 2009“ gekürt wurden. Ein Bericht von Michaela Winter<br />
<span id="more-59"></span></p>
<p>Die Idee zu PaperC entstand aus einer Not, die jedem Studenten bekannt ist: das möglichst schnelle, unproblematische und zugleich kostengünstige Beschaffen von Fachliteratur. Welcher Student kennt diese Situation nicht? Für das anstehende Referat oder die nächste Hausarbeit benötigt man dringend einen speziellen Titel, der in der Bibliothek mal wieder ausgeliehen oder gar nicht erhältlich ist. Die Alternative, das gewünschte Buch in der nächsten Buchhandlung zu kaufen, kommt auch nicht unbedingt in Frage. Schließlich ist es teuer, man braucht es später nur noch selten bis gar nicht mehr und außerdem benötigt man ja eigentlich eh nur bestimmte Auszüge des Buches und nicht gleich den ganzen Titel. </p>
<p>Mit Problemen dieser Art sah sich auch Gründer Felix Hofmann beim Schreiben seiner Diplomarbeit konfrontiert, währenddessen er zwischen Berlin und St. Gallen pendelte und die Literatur dabei regelmäßig von der einen Stadt in die andere schleppte. Inspiriert durch den Gedanken, dass sich das Arbeiten mit Fachbüchern im digitalen Zeitalter einfacher gestalten lassen müsse, gründete er daraufhin zusammen mit Martin Fröhlich den „virtuellen Copyshop“ PaperC. </p>
<p>Paper C ist eine Internetplattform, auf der registrierte Nutzer wissenschaftliche Fachbücher von kooperierenden Verlagen kostenfrei online lesen und eigene Notizen und Zitate innerhalb der Dokumente ablegen und verwalten können. Im Verlauf des Vortrags erzählten Martin Fröhlich und Felix Hofmann von den Anfängen von PaperC, der finanziellen Unterstützung durch das Erhalten eines mit 80.000 € dotierten Exist-Gründerstipendiums, einem bundesweiten Programm, das innovative Unternehmensgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Frühphase fördert, von der Testphase ihres Konzepts mittels 1500 ausgewählten Studenten und der Unterstützung durch Investoren bis zur Öffnung der Plattform im August 2009. Die Resonanz wuchs seitdem stetig. Mittlerweile, knapp vier Monate später, hat PaperC ca. 10.000 registrierte Nutzer mit einem Zuwachs von durchschnittlich 150 Neuanmeldungen pro Tag. Die Anzahl der angebotenen Titel, die ausschließlich nicht vergriffen und mehrheitlich wirtschaftswissenschaftlichen Charakters sind, liegt bereits bei über 1500, wobei PaperC nicht auf wirtschaftswissenschaftliche Inhalte fokussiert ist, sondern in der Zukunft eine Plattform für jegliche fachliterarische Inhalte bieten möchte.  </p>
<p>Um mit PaperC arbeiten zu können, ist von Seiten der Nutzer eine Registrierung notwendig, für die außer einer gültigen E-Mail-Adresse keine persönlichen Angaben verlangt werden. Für die Nutzung des kompletten Angebots muss darüber hinaus eine bestimmte Gebühr gezahlt werden. Hierfür setzen die Gründer von PaperC auf das sogenannte Freemium-Geschäftsmodell, d.h. die Basisdienste der Plattform, das Recherchieren, das Zugreifen auf Metadaten und das Lesen der gewünschten Titel, werden gratis angeboten, für jegliche weitere Dienste wird ein Pauschalbetrag von 10 Cent pro bearbeitete Seite erhoben. Die weiteren Dienste umfassen unter anderem das Downloaden und Ausdrucken von Texten, das Anlegen und Verwalten von Markierungen, Notizen und Zitaten innerhalb ausgewählter Passagen, die Übertragbarkeit der Texte auf weitere Readergeräte und die Möglichkeit, eine eigene „Bibliothek“ zusammenzustellen, die alle bearbeiteten Seiten umfasst und auf die der Nutzer jederzeit zurückgreifen kann. Die Bezahlung selbst ist per Kreditkarte, Paypal und Bankeinzug via moneybookers.com möglich. Der Nutzer kann sein Guthaben dabei mit vorgegebenen, gestaffelten Beträgen individuell aufladen und die gewünschten Seiten in Höhe des bezahlten Guthabens bearbeiten. </p>
<p>Das Besondere an PaperC ist neben der Einzigartigkeit der Geschäftsidee das Profitieren sowohl der anbietenden als auch der nachfragenden Seite. Anders als bei kostenfreien Diensten im Internet, bei denen in der Regel lediglich die Nutzer einen finanziellen Vorteil haben, oder gar dem illegalen Downloaden von digital vorliegenden Texten, werden bei PaperC die kooperierenden Verlage direkt an den Einnahmen beteiligt, und das mit knapp 5 Cent pro Seite wesentlich höher als es bei Kopien im Copyshop der Fall ist, bei dem die Urheber nur Kleinstbeträge erhalten, die die VG Wort gegenüber den Kopiergerätbesitzern erhebt. Die Verlage erhalten durch die Kooperation die Möglichkeit, mit ihren Titeln Geld im Internet zu verdienen und profitieren somit von einem auch für sie sinnvollen Paid-Content-Modell. Da alle kooperierenden Verlage ihre Publikationen eigens für die Plattform freigegeben haben, hat PaperC außerdem keine Copyright-Probleme. Ebenso konnten Komplikationen mit der Buchpreisbindung umgangen werden, da das Angebot der Bearbeitung und des Ausdruckens bestimmter Seiten gegen Bezahlung nicht als Verkauf von Bücher reproduzierenden oder substituierenden Versionen angesehen wird.  </p>
<p>Ein weiterer Aspekt von PaperC ist darüber hinaus das Einbeziehen der Nutzer in die Vorgänge. Mehrmals während des Vortrags betonten Felix Hofmann und Martin Fröhlich, wie wichtig der Austausch mit den Nutzern für die Entwicklung eines erfolgreichen und innovativen Konzepts sei und dass PaperC bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Internetplattform stets von der Benutzerperspektive ausging und ausgehen wird. So steht PaperC in ständigem Kontakt mit den Nutzern und stellt beispielsweise ein Feedbackforum auf der Internetseite zur Verfügung, in dem die Nutzer Empfehlungen zu Verbesserungen und Titelvorschläge von Büchern, die sie gerne mit PaperC nutzen würden, hinterlassen können. Auch während der Diskussionsrunde, die sich an den Vortrag anschloss, stellten die beiden Referenten dem Auditorium die Frage, was es denn für Verbesserungsanregungen von Seiten der Studenten bezüglich PaperC gäbe und zeigten sich sehr daran interessiert, deren Vorschläge für die Zukunft so weit wie möglich in Betracht zu ziehen und umzusetzen. </p>
<p>Um PaperC auch in Zukunft attraktiv gestalten zu können kündigten Martin Fröhlich und Felix Hofmann bereits für das nächste Jahr einige Erneuerungen der Plattform an. Unter anderem wird der Internetauftritt ab 2010 anstatt wie bisher ausschließlich auf deutscher auch auf englischer Sprache zur Verfügung stehen. Desweiteren ist die verstärkte Aufnahme fremdsprachiger Literatur in den „Bücherkatalog“ geplant, wofür bereits Verhandlungen mit ausländischen Verlagen laufen. Zusätzlich sind zahlreiche Kooperationen mit weiteren inländischen Vertragspartnern wie z.B. C.H. Beck, Springer, dem Fraunhofer Institut, der TU Berlin und der LMU München in Verhandlung. Eine weitere geplante Erneuerung betrifft die Verfügbarkeit der digital vorliegenden Bücher in der Druckversion. Print-on-Demand soll ab 2010 mit Hilfe verschiedener Druckdienstleister sehr schnell, wenn möglich innerhalb 24 Stunden, abgewickelt werden können.</p>
<p>Abschließend bleibt zu sagen, dass PaperC im Zeitalter des digitalen Publizierens eine enorme Arbeitserleichterung darstellt und auch für die Verlage durchaus interessante Perspektiven bietet. Vor allem für die nächsten Jahre, wenn der Katalog der auf der Internetplattform verfügbaren Bücher weiter angewachsen sein wird und auch das Interesse von außen noch größer geworden ist, wird PaperC ein unglaubliches Potential für das Arbeiten mit Fachbüchern bergen.  </p>
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		<title>Paper C</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 21:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dennis schmolk]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Angebot von PaperC, eine Online-Volltextsuche in wissenschaftlichen Texten mit komfortablem Interface, ist meines Wissens bislang konkurrenzlos. Die Registrierung ist kostenlos, also sollte man auch als Buchwissenschaftler dort seine Stimme einbringen. Ein Artikel zum Vortrag erscheint in Kürze.
  
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Angebot von <a href="http://paperc.de/">PaperC</a>, eine Online-Volltextsuche in wissenschaftlichen Texten mit komfortablem Interface, ist meines Wissens bislang konkurrenzlos. Die Registrierung ist kostenlos, also sollte man auch als Buchwissenschaftler dort seine Stimme einbringen. Ein Artikel zum Vortrag erscheint in Kürze.</p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5188058"> <img style="border: 0px none;" src="http://www.23hq.com/23666/5188058_d2701d3f3e2252b9a63690aaad0b2dc3_standard.jpg" alt="" /></a><a href="http://www.23hq.com/anouphagos/photo/5188058"> </a></div>
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		<title>Einladung zur Hörbuchtagung 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 13:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[buwi]]></category>

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		<description><![CDATA[
Verliert das Hörbuch seinen Körper? Die Auswirkungen des Downloads auf Bibliotheken, Buchbranche und Nutzer
Tagung
7. Januar 2010, 14.30 bis 18.00 Uhr
8. Januar 2010, 12.30 bis 15.00 Uhr
Universitätsstraße 15, 91054 Erlangen, Kollegienhaus, Senatssaal, Raum KH 1.011, 

„Das Ohr ist der Weg zum Herzen.“

Lässt sich mit diesem Zitat der französischen Schriftstellerin Madeleine de Scudéry der Hörbuchboom der letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-top: 0.42cm; widows: 2; orphans: 2;" align="CENTER"><span style="font-family: Didot,serif;"><span style="font-size: medium;"><strong>Verliert das Hörbuch seinen Körper? Die Auswirkungen des Downloads auf Bibliotheken, Buchbranche und Nutzer</strong></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.42cm; widows: 2; orphans: 2;" align="CENTER"><span style="font-family: Didot,serif;"><strong>Tagung</strong></span></p>
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="CENTER"><span style="font-family: Didot,serif;"><span style="font-size: x-small;">7. Januar 2010, 14.30 bis 18.00 Uhr<br />
8. Januar 2010, 12.30 bis 15.00 Uhr</span></span></p>
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Didot,serif;"><span style="font-size: x-small;">Universitätsstraße 15, 91054 Erlangen</span></span></span><span style="font-family: Didot,serif;"><span style="font-size: x-small;">, </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Didot,serif;"><span style="font-size: x-small;">Kollegienhaus, Senatssaal, Raum KH 1.011, </span></span></span></p>
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="CENTER">
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="CENTER">„<span style="font-family: Didot,serif;"><strong>Das Ohr ist der Weg zum Herzen.“</strong></span></p>
<p style="widows: 2; orphans: 2;">
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Didot,serif;">Lässt sich mit diesem Zitat der französischen Schriftstellerin Madeleine de Scudéry der Hörbuchboom der letzten Jahre erklären? 2008 kam das Hörbuch auf einen Anteil von 4,8 % des Gesamtumsatzes. Betrachtet man den Anteil der Hörbuchdownloads hieran, bewegen wir uns im Bereich von 3,6 %. Gemessen an der steigenden Zahl von Downloadportalen lässt einen diese Zahl stutzen. Ist die kommerzielle Nutzung der „neuen“ Vertriebsform auf dem Markt schon ausgereift?</span></p>
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Didot,serif;"><span id="more-54"></span><br />
</span></p>
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Didot,serif;">Sowohl öffentliche als auch wissenschaftliche Bibliotheken sind mittlerweile auf den Hörbuchzug aufgesprungen und haben „Verleihmodelle“ für Hörbücher auch in unkörperlicher Form entwickelt. Ein Erfahrungsaustausch der beteiligten Akteure steht trotzdem noch aus. Hier wird die Tagung ansetzen, um das Potenzial von Hörbuchdownloads aufzuzeigen. </span></p>
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Didot,serif;">Dazu werden Wissenschaftler aus den Fachrichtungen Buchwissenschaft, Medienwissenschaft, Bibliothekskunde und Informationswissenschaft sowie Bibliothekare und Insider aus der Buchbranche referieren und möglicherweise provokante Szenarien erproben. </span></p>
<p style="widows: 2; orphans: 2;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Didot,serif;">Nach den jeweiligen Kurzvorträgen ist Raum für Diskussion. Die Tagung ist öffentlich zugänglich und richtet sich nicht nur an Buch- und Medienwissenschaftler, sondern an alle, bei denen das Hörbuch den Weg zum Herzen gefunden hat.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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